Museen

Eingangsbereich des Kunstvereins in Coesfeld


Für Kulturinteressierte bietet Coesfeld zahlreiche Museen:


  • Stadtmuseum "Das Tor" mit eigener Internetseite
  • das Anna-Katharina-Emmerick-Haus,
  • die Bischofsmühle
  • Eisenbahnmuseum Alter Bahnhof Lette (Kr Coesfeld) 
  • die Windmühle Lette
  • das Glasmuseum Alter Hof Herding 
  • das Heimathaus Lette (Heimatmuseum)
  • den Kunstverein  Münsterland e.V.,
  • das Natz-Thier-Haus,
  • das Puppen- und Spielzeugmuseum,

 

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Stadtmuseum "Das Tor" im Walkenbrückentor

Das Stadtmuseum befindet sich in einem besonderen historischen Ort – dem Walkenbrückentor. Es war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung, zu der ursprünglich fünf Stadttore gehörten. Heute existiert nur noch das Walkenbrückentor. Das Alter des Tores lässt sich nicht genau bestimmen, aber der bisher früheste bekannte Hinweis auf das Tor stammt aus dem Jahr 1339. In seiner mindestens 800 Jahre alten Geschichte diente das Tor z. B. als Zollgebäude, Gefängnis und als Wohnung. Auch wenn das Tor während des Zweiten Weltkrieges schwer beschädigt wurde, finden sich auch heute noch interessante Spuren dieser wechselvollen Vergangenheit.

Seit 1988 gehört es zu den städtischen Museen und ist damit nicht mehr nur selbst Zeugnis der Geschichte Coesfelds, sondern präsentiert diese auch unter verschiedenen Gesichtspunkten. Im Erdgeschoss befindet sich das Forum des Museums. Hier können Sie einen kurzen Überblick über die Geschichte der Stadt gewinnen. Ausstellungsbereiche zum Nationalsozialismus und zum jüdischen Leben in Coesfeld und in der Region finden Sie im ersten Obergeschoss des Museums. Im zweiten Obergeschoss können Sie sich mit der Geschichte Coesfelds während der Industrialisierung, des Ersten Weltkrieges und den wechselvollen Jahren der Nachkriegszeit auseinandersetzen. Voraussichtlich ab Ende 2020 zeigt das TOR auch Themen aus der Stadtgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit.

Unter dem Motto „Geschichte lebendig gestalten“ steht im Turm über dem Walkenbrückentor ein „Forscherlabor“ für ein selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten für Schulklassen bereit. Das TOR als historischer Ort ist Lern-, Bildungs-, Gedenk- und Forschungsort zur Geschichte der Region. Entdecken Sie bei uns die vielfältige Geschichte der Stadt Coesfeld!

 

Mühlenplatz 3

02541 / 939 – 3721 und 8469576

E-Mail: das.tor@coesfeld.de

Öffnungszeiten:

Sa. + So., 14.00 – 17.00 Uhr

Sowie nach Vereinbarung:

Kristina.Sievers@coesfeld.de

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Stadtmuseums:

https://stadtmuseum.coesfeld.de/home.html

 

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Anna-Katharina-Emmerick-Haus

Geburtshaus der 2004 selig gesprochenen Mystikerin des Münsterlandes

Anschrift: Luise Steens, Emmerickweg 20, 48653 Coesfeld


Infos und Führungen: Tel. 0 25 41/ 44 61 (Familie Steens) oder 0176/43000836

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Die Bischofsmühle

Die Bischofsmühle an der Daruper Straße gehört zu den historischen Kleinoden Coesfelds. Ihre Geschichte reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück. Als Mühle des Bischofs von Münster war sie ein Lehen und gehörte zu seinen Tafelgütern. 1598 wurde die Mühle aus der Lehenspflicht entlassen und an die Freiherrn von Graes zur Loburg verkauft. 1624 wurde sie erstmals an einen Müller verpachtet. 1905 erwarb sie der Pächter und Müller Hubert Seesing. Seither befinden sich Mühle und Anwesen im Besitz der Familie Seesing.

1984 wurde die Mühle unter Denkmalschutz gestellt und der heutige Besitzer Heinz Seesing begann mit der baulichen Sanierung, die mit der Installierung eines neuen Wasserrades 1986 fortgeführt und mit der Restaurierung des Mahlwerks 2009 abgeschlossen wurde.

Das Mühlenmuseum befindet sich in der Bischofsmühle (Bischofsmühle 10). Es wurde 2004 eingerichtet und bietet einen Rundgang durch die Geschichte der Mühle, der Mühlen Coesfelds und der Mahlkultur und zeigt neben dem sanierten technischen Denkmal bäuerliche und mühlenhandwerkliche Gerätschaften.

Öffnungszeiten nach Vereinbarung: 
Kontakt: Stadtmarketingverein Coesfeld & Partner e.V., Tel.: 02541-9391017
info@coesfeld.de

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Eisenbahnmuseum Alter Bahnhof Lette (Kr Coesfeld)


Dem Eisenbahnfreunde-Verein Alter Bahnhof Lette (Kr. Coesfeld) verdankt Coesfeld-Lette den Erhalt des alten Bahnhofsgebäudes als Eisenbahn-Museum. 1874 begann der Bau der Bahnstrecke von Dortmund über Gronau nach Enschede. Diesem Bau mussten leider auch Reste der Gräften vom Haus Lette weichen. Der Betrieb der Bahnstrecke konnte am 30.09.1875 mit einer Haltestelle in Lette aufgenommen werden. Um 1907 wurde die Haltestelle mit Bahnhofsgebäude zu einem Bahnhof aufgewertet.

Bahnhofsallee, 48653 Coesfeld

Tel. 02541 / 69 86 (W. Farwick)

Öffnungszeiten: 1. Sonntag im Monat 15.00 - 18.00 Uhr

Eintritt: 2,00 €, bei Sonderführungen für Gruppen 1,50 € pro Person.

Internet: www.bahnhof-lette.de

 


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Windmühle Lette

Die Letter Windmühle aus dem Jahr 1812/13 ist das Wahrzeichen des Ortsteils Lette. Sie wurde als Ersatz für die ehemals zum Rittersitz Lette gehörende Wassermühle errichtet. Dieser Aufbau wurde durch die Aufhebung des Fürstbischhöflichen Mühlenregals, kurz zuvor durch Napoleon, ermöglicht. Die Mühle ist eine viergeschossige, hölzerne holländische Achtkant-Kappenwindmühle mit einem Umgang im ersten Geschoß. Erfinder des Mühlentyps war Ing. Jan Adrian Leegwater aus Holland. Sie ist mit 20.000 Holzschindeln belegt und hat eine Höhe von 21 m und drei Arbeitsböden (Mehlsteinböden und Kappenboden). Ein Laufstein wiegt ca. 3.000 Pfund. Sie steht auf acht Eckständern, die vom Sockel bis zur Kappe reichen. Der Windbetrieb wurde im Jahre 1934 eingestellt, die zwei Mahlwerke betrieb man später elektrisch weiter.

Infos und Führungen nach Voranmeldung bei Herrn Rütter, Tel.: 0176/78393943
Eintritt: 0,50 €, Schüler 0,25 €

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Glasmuseum Alter Hof Herding

Die Tenne des alten Schulzenhofes in Coesfeld - Lette, dessen jetzige Substanz aus dem 18. Jahrhundert stammt, ist heute ein Konzertsaal. Seitdem die Familie Ernsting 1977 Besitzer des Alten Hof Herding wurde, fanden auf der Tenne zahlreiche Veranstaltungen statt. Dort wo ehemals die Zehntscheune stand - um den zehnten Teil der Ernte der abgabepflichtigen Höfe zu sammeln - wurde 1996 ein Glasmuseum gebaut, das erste Glasmuseum der Bundesrepublik überhaupt! Mit der Eröffnung des Glasmuseums im Jahre 1996 avancierte der Alte Hof Herding zu einem Kulturzentrum für ein breites internationales Publikum.

 

Das langgestreckte Glasmuseum ist aus gesägtem Ibbenbürener Sandstein errichtet. Die klare bodenständige Struktur unterstreicht die Dauerhaftigkeit seiner Funktion. Im Innern zeigt es auf zwei Ebenen, deren Wände in lichtem Weiß strahlen, die Schätze aus Glas, die die Stifterin Lilly Ernsting sammelte. Einzigartig sind die wechselnden Ausstellungen moderner Glaskunst von renommierten Künstlern aus verschiedenen Ländern, wie Frankreich, den Niederlanden, der Tschechischen Republik und vor allem Italien.

Mit der jährlich wiederkehrenden Ausstellung "Neuerwerbungen" werden jene Objekte präsentiert, die im vergangenen Jahr von der Ernsting Stiftung angekauft wurden. Sie repräsentieren die aktuellen Strömungen der Glaskunst vor allem im europäischen Bereich.

Ernsting Stiftung Alter Hof Herding, Letter Berg 38, 48653 Coesfeld-Lette Tel. 0 25 46 / 93 05 11

E-Mail: info@glasmuseum-lette.de
Internet: http://www.glasmuseum-lette.de/

Öffnungszeiten des Museums:
Mi und Sa : 14.00 - 17.00 Uhr
So:              11.00 - 17.00 Uhr
Führungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage möglich (Gebühr: pro Führung 15,00 € zzgl. Eintritt pro Person)

Eintritt:

Einzelkarte                2,00€
Kombikarte                3,00 €
(Museum und Depot)
Kinder und Jugendliche frei

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Heimathaus Lette

Das Heimatmuseum präsentiert Exponate aus der Ur- und Frühgeschichte des Letter Raumes.  Fundgegenstände aus den Grabungen auf dem Gelände des Hauses Lette, dokumentiert durch Urkunden, Wappen, Fotos und Lagepläne geben Auskunft über den ehemaligen Rittersitz und seine Kapelle. Bodenfunde der Letter Kirchengrabung in den Jahren 1977-1980
verdeutlichen das kirchliche Dorfleben ab dem 12. Jahrhundert.

Eine große Halle ist den landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten vorbehalten, war es doch der Hauptwirtschaftszweig der Region. Beispielhaft wird auch der Hausbau im Münsterland, mit Wandausfüllungen aus Reisiggeflecht und Lehm, dargestellt. Außerdem ist der Hausrat der Bürger und Bauern zu sehen: Backformen, Waagen, Butterstampfer, Kaffeemühlen und
Nähmaschinen.
 
Eine umfangreiche Darstellung finden das Gemeindewesen, die Schul- und Vereinsgeschichte und Nachweise über den Rittersitz „Haus Lette". Hierzu gehören alte Schulverordnungen und
-fotos, Königsschilder der Schützenvereine und Auszüge aus dem Tauf- und Markenpachtregister. Damalige Machtverhältnisse werden durch Freibriefe, die Entlassungsurkunden aus der Leibeigenschaft, dokumentiert.


Öffnungszeiten des Heimatmuseums:
Jeden 1. Sonntag im Monat, 15-17 Uhr
Einzel- und Gruppenbesichtigungen nach Vereinbarung Heimat- und Verkehrsverein Lette e.V., Bahnhofsallee 10, 48653 Coesfeld-Lette, Tel. 02546/234 oder 02546/7390. 

E-Mail: info@heimatverein-lette.de
Internet: www.heimatverein-lette.de

Eintritt: Erwachsene 1,00 €
Erwachsene mit Führung 1,50 €
Schülerinnen und Schüler 0,50 €

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Kunstverein Münsterland


Der Kunstverein Münsterland wurde 1998 in Coesfeld gegründet. Der Ausstellungsraum am Jakobiwall in der Stadtmitte Coesfeld umfasst 230 qm. Der Kunstverein Münsterland unterstützt und fördert insbesondere freischaffende zeitgenössische Künstler, stellt Kontakte her zwischen Künstlern und Publikum und macht es sich zur Aufgabe, durch regelmäßige Austellungen, Vorträge, Museums- und Atelierbesuche sowie Kunstreisen die Kunstvermittlung zu intensivieren und zu fördern.

Besondere Musikveranstaltungen, Lesungen und Beiträge zur regionalen
Kulturförderung runden das jährliche Veranstaltungsprogramm ab. Sämtliche Veranstaltungen, insbesondere die regelmäßigen Ausstellungen in der Galerie am Jakobiwall, stehen jedem Kunstinteressierten offen.

Jakobiwall 1, Tel. 0 25 41/ 88 07 11, Fax.0 25 41/ 88 07 14

E-Mail: info@kunstverein-muensterland.de
Internet: www.kunstverein-muensterland.de

Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 14.00-18.00 Uhr, Sa. 10.00-13.00 Uhr, So. 11.00-17.00 Uhr

Führungen nach Vereinbarung

Eintritt frei

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Natz-Thier-Haus

Das Hinterhaus der alten Zinngießerei Thier in der  Pfauengasse bestand in seiner Grundsubstanz schon im 17. Jahrhundert.  Es ist eingeschossig aus Backsteinen errichtet und hat ein Satteldach.   Dieses Gebäude ist wohl das letzte Nebengebäude eines Bürgerhauses, das in Coesfeld vorhanden ist. Hier wohnte der Coesfelder Heimatdichter Natz Thier.  Heute beherbergt das Haus ein Werkstattlädchen der Behindertenwerkstatt "Haus Hall" sowie eine Natz-Thier-Gedenkstätte. In der Ausstellung wird sowohl auf die Handwerksgeschichte als auch die Geschichte der Heimatbewegung in Coesfeld eingegangen. Deshalb finden sich neben Exponaten zu Natz Thier auch zur Illustration Grafiken des Coesfelder Malers und Grafikers Heinrich Everz. Das Museum konnte mit Unterstützung der Nordrhein-Westfalen Stiftung 1995 eingerichtet werden.

Besuchsanschrift: Natz-Thier Haus, Pfauengasse 6, 48653 Coesfeld (Parkplatz direkt vor dem Haus). Der Eintritt ist frei

Postanschrift: Stadtmuseum Coesfeld, Mühlenplatz 3 , 48653 Coesfeld

Eine Besichtigung ist nach Anmeldung über das Stadtmuseum (https://stadtmuseum.coesfeld.de/home.html) möglich.

02541 / 939 – 3721 und 8469576

E-Mail: das.tor@coesfeld.de

Kristina.Sievers@coesfeld.de

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Puppen- und Spielzeugmuseum

Walkenbrückenstraße 25, 48653 Coesfeld
(Eingang über das Foyer der Stadtbücherei Coesfeld)

In einem denkmalgeschützten Gebäude im Zentrum der Stadt Coesfeld beherbergt der mit schöner Wand- und Deckenmalerei versehene Museumsraum eine Puppen- und Spielzeugsammlung aus der Zeit von 1810 bis 1950. Die umfangreiche Sammlung geht zurück auf die jahrzehntelange Sammlertätigkeit von Hedwig Janning. Ihre besondere Liebe gilt seltenen Celluloidpuppen aus dem In- und Ausland. Aber auch Puppen aus Holz, Wachs, Papiermaché, Masse und Porzellan komplettieren den Ausstellungsreigen. Zahlreiche historische Puppenstuben, ausgehend vom Biedermeier über die Gründerzeit und den Jugendstil bis in die 1940er Jahre dokumentieren den Wandel des Wohnstils und geben ein anschauliches Bild bürgerlichen Berufs- und Familienlebens in dieser Zeit.

Historisches Blechspielzeug namhafter Hersteller und eine einzigartige Puppenstubensammlung geschaffen von dem Wahl-Coesfelder Konrad Werner (1923-1993), runden die chronologisch aufgebaute Puppen- und Spielzeugsammlung ab.

Öffnungszeiten: Mi., Sa., So. 14.30-17.30 Uhr

Tel. 0 25 41/ 70 912 (auch für Sonderöffnungen und Führungen)

Internet: www.puppenmuseum-coesfeld.de

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Zuständige Organisationseinheit

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Mühlenplatz 3
48653 Coesfeld
E-Mail: das.tor@coesfeld.de