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Haushalts-ABC: E

Eigenkapital:
In der Doppik versteht man unter Eigenkapital die Differenz zwischen dem Vermögen und den Schulden sowie den Sonderposten. Jahresüberschüsse erhöhen und Jahresfehlbeträge mindern das Eigenkapital.


In der Bilanz untergliedert sich das Eigenkapital wie folgt:

  • Allgemeine Rücklage
  • Sonderrücklagen
  • Ausgleichsrücklage
  • Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

Einzahlungen:
Unter Einzahlungen versteht man Erhöhungen des Bargeldbestandes und Gutschriften auf Girokonten.

Ergebnis:
Das Ergebnis ist die Differenz der gesamten Erträge und Aufwendungen.

Ergebnisplan:
Der Ergebnisplan ist die der Ergebnisrechnung entsprechende Planungskomponente und Bestandteil des Haushaltsplans.

Ergebnisposition:
Jede Ergebnisposition, die sich aus der Verknüpfung der Merkmale „Produktbereich“ und „Aufwands- oder Ertragsart“ ergibt, stellt für das Planungsjahr nach Beschluss des Rates eine haushaltsrechtliche Ermächtigung dar.

Ergebnisrechnung:
Die Ergebnisrechung ist eine der drei Komponenten des NKF. Sie stellt das Äquivalent zur kaufmännischen Gewinn- und Verlustrechnung dar, da sie die Erträge den Aufwendungen gegenüberstellt. Aus dem Saldo der Ergebnisrechnung ergibt sich ein Jahresüberschuss bzw. ein Jahresfehlbetrag, der das Eigenkapital erhöht bzw. vermindert.

Erlass:
Verzichtet eine Kommune auf eine Forderung, so spricht man von einem Erlass. Ein solcher Erlass ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden.

Eröffnungsbilanz:
Als Eröffnungsbilanz bezeichnet man die erstmalig aufgestellte Bilanz
(NKF-Eröffnungsbilanz der Stadt Coesfeld zum 01.01.2007).

Ertrag:
In Geld bewerteter Wertzuwachs einer Organisation oder einer Organisationseinheit innerhalb einer Abrechnungsperiode.

Etat:
Ein Etat (auch Haushaltsplan, Budget) ist ein in wertmäßigen Größen, also Geldbeträgen, formulierter Plan von Einzahlungen und / oder Auszahlungen, die innerhalb einer Abteilung geplant sind und der einer Entscheidungseinheit für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung steht.

Zuständige Organisationseinheit